Danke für Ihr Engagement

Seit 2004 gibt die Freiwilligen-Agentur Leipzig den EhrenamtsPass aus. EAP20182Durch Ihr Engagement ist es vielen gemeinnützigen Einrichtungen in Leipzig erst möglich, Projekte anzustoßen und umzusetzen. Wir wissen, dass mit Ihrem Einsatz nicht nur viel Zeit sondern oftmals auch Sachspenden verbunden sind. Mit dem EhrenamtsPass bedanken wir uns und viele Leipziger Vereine für Ihren Einsatz.

Viele Partner aus Kultur und Wirtschaft beteiligen sich als Unterstützer des bürgerschaftlichen Engagments. Sie bieten Ihnen unter Vorlage des EhrenamtsPasses Vergünstigungen und Preisnachlässe. Unterstützer EAP

 

Mehr erfahren Sie im Begleitheft 2018 

 

Gemeinnützige Organisationen können den Pass für ihre ehrenamtlich Engagierten bei uns beantragen. Dabei ist zu beachten, dass der Pass nur für das jeweilige Kalenderjahr gilt. Der EhrenamtsPass wird von der Freiwilligen-Agentur an die Vereine ausgegeben und von diesen an die Ehrenamtlichen verliehen.

Voraussetzungen für den Erhalt des Passes sind:

  • Die Freiwillige/der Freiwillige engagiert sich seit mindestens einem Jahr in dem Verein.
  • Sie/er ist mindestens 200 Stunden im Jahr (durchschnittlich ca. 4 Stunden pro Woche) freiwillig und unentgeltlich tätig. Oder sie/er ist mindestens 20 Stunden pro Woche berufstätig und mindestens 100 Stunden im Jahr (durchschnittlich ca. 2 Stunden pro Woche) freiwillig und unentgeltlich tätig.
  • Sie/er erhält für diese Tätigkeit keine Vergütung bzw. maximal eine pauschale Aufwands-entschädigung von bis zu 200,- Euro pro Monat bzw. 2.400,- Euro pro Jahr oder eine Übungsleiterpauschale. (Die Erstattung von Sachkosten nach Vorlage von Belegen ist davon nicht betroffen.)

 

Antragsformular 2018

 

4000. EhrenamtsPass 2018 für Krisenintervention

Am 18.04.2018 wurde zum zweiten Mal, seit Bestehen des Projektes „EhrenamtsPass“, der 4000. EhrenamtsPass an einen verdienten Ehrenamtlichen übergeben.

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Seit 2006 engagiert sich Michael Roßmann als Kriseninterventionshelfer im KIT Leipzig. Bei 95 Einsätzen betreute er  vor allem LeipzigerInnen, die nahestehende Angehörige durch natürlichen Tod, Unfall oder Suizid verloren haben. Als kleines Dankeschön wurde ihm der 4000. EhrenamtsPass von der Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur Leipzig beim Gruppenabend des Kriseninterventionsteams (KIT) überreicht.

Michael Roßmann, von Berufswegen Pastor,  investiert für den Bereitschaftsdienst zwei- bis dreimal pro Monat für jeweils 24 Stunden seine Freizeit, um Menschen in ihren schwersten Stunden zu begleiten. Im Falle eines Einsatzes, leistet er den Betroffenen psychosoziale Akuthilfe.


Im KIT Leipzig arbeiten ehrenamtlich Engagierte aus allen nur denkbaren Lebensbereichen gleichberechtigt. Sie haben Zeit für die Betroffenen, wenn Polizei oder Rettungsdienst nichts mehr tun können und begleiten sie in den ersten schweren Stunden nach dem Ereignis.

Wie notwendig und lindernd ihre Unterstützung ist, wird im Ernstfall für die Hinterbliebenen sichtbar, sie sind aber auch für die Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungswesens vor Ort eine große Entlastung.

Dafür sagen wir allen Kriseninterventionshelferinnen und -helfern und insbesondere, Herr Rossmann, ein ganz herzliches Dankeschön mit dem 4000. EhrenamtsPass 2018.

Wir wünschen ihnen allen einen beständigen Kraftquell, der ihnen bei ihren Einsätzen zuwächst und danach zur Verarbeitung dessen, was sie erleben.

 

3000. EhrenamtsPass übergeben - Beantragung weiterhin möglich

Überrascht war Karin Krohn von Selbstbestimmt Leben e.V. als sie den 3000. Ehren-
amtsPass zusammen mit einem Frühlingsstrauß in den Händen hielt. Seit drei Jahren ist sie im Verein aktiv und unterstützt - wie ihre anderen 27 MitstreiterInnen, die den EhrenamtsPass erhielten - Angehörige von Menschen mit Demenz durch stundenweise Betreuung zu Hause. Damit mindern sie etwas die Last der pflegenden Angehörigen und schenken eine Atempause.

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Janka Große (2. von links), Karin Krohn (4. von links) und Ehrenamtliche von Selbstbestimmt Leben e. V., Petra Knötzsch Freiwilligen-Agentur Leipzig (2. von rechts)

Die Zahl der hilfesuchenden Familien mit demenzerkrankten Angehörigen wächst ständig. Deshalb freut sich Selbstbestimmt Leben e.V. über weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die stundenweise Menschen mit Demenz betreuen, deren Angehörige unterstützen und eine Atempause schenken möchten. Alle Helfer erhalten eine professionelle Schulung zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Tätigkeit.


Regelmäßig finden Supervision mit Fachkräften und weitere Qualifizierung statt. Für die stundenweise Betreuung der Menschen mit Demenz erhalten die HelferInnen eine Aufwandsentschädigung.

Nächster Kursstart:
Dienstag, 3. April 2018, 17:00-19:00 Uhr
Donnerstag, 5. April 2018, 10:00-12:00 Uhr

Beratungszentrum Demenz, Büttnerstraße 22, 04103 Leipzig

Anmeldungen und weitere Informationen für Angehörige und Ehrenamtliche unter 0341-24330566

 

Mit dem 4000. EhrenamtsPass 2017 zum Rekord

„Aus Liebe zum Leben“ heißt der Slogan der Johanniter. Zu den 92 Ehrenamtlichen des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., die für einen EhrenamtsPass nominiert sind, gehört auch Cindy Behrendt, die am 8. Juni 2017 den Rekord-EhrenamtsPass mit der Nummer 4000 erhielt.

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Sie ist erst 23 Jahre alt und doch schon zehn Jahre bei der Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert. „Im Schulsanitätsdienst entdeckte ich damals meine Leidenschaft für das Helfen und die Medizin und bin so direkt in die Johanniter Jugend der Johanniter-Unfall-Hilfe eingetreten.“, erinnert sich die junge Frau.

Ihren Wirkungskreis konnte Cindy Behrendt in diesem Jahrzehnt ständig erweitern, so dass sie nun in den Bereichen Schulsanitätsdienst der Johanniter Jugend, in der Breitenausbildung und im Bevölkerungsschutz/Sanitätsdienst tätig ist. Insbesondere im Schulsanitätsdienst begeistert sie nun andere junge Menschen dafür mit fachlicher Kompetenz für einander einzustehen. Die Johanniter Jugend ist selbständig organisiert und in verschiedenen Bereichen der offenen und schulgebundenen Jugendarbeit tätig.

Im Bereich Breitenausbildung, die beim Erste Hilfe-Kurs für den Führerschein anfängt und bis hin zu Weiterbildung für medizinisches Personal reicht, werden die Teilnehmenden praxisnah befähigt und motiviert Erste Hilfe Maßnahmen zielgerichtet anzuwenden.

Jeder kennt auch den Sanitätsdient, der bei großen Veranstaltungen regelmäßig und zuverlässig die Absicherung übernimmt. Im Großschadensfall, wenn es viele Verletzte geben sollte, bei Bombenfunden, Hochwasser und anderen Katastrophen unterstützt der Bevölkerungsschutz mit qualifizierten Ehrenamtlichen den öffentlich rechtlichen Rettungsdienst.

„Dieses spannende und vielfältige Aufgabenspektrum für Ehrenamtliche berührt unser aller Leben auf die eine oder andere Weise. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, den 4000. Rekord-Ehrenamtspass an eine Johanniterin zu überreichen, so Birgit Höppner-Böhme als Überbringerin der Freiwilligen-Agentur Leipzig.“

Interessierte Vereine, die ihren engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern noch dieses Jahr mit dem EhrenamtsPass danken wollen, können den Pass noch in der Geschäftsstelle der Freiwilligen-Agentur beantragen. Der Pass gilt immer für das jeweilige Kalenderjahr. Das Antragsformular sowie die Nominierungsvoraussetzungen finden Sie unter www.freiwilligen-agentur-leipzig.de.

 

Mit ROCK YOUR LIFE zum 3500. EhrenamtsPass 2017

Am Mittwoch, 15. März  um 15 Uhr übergab Birgit Höppner-Böhme als Geschäftsführerin für die Freiwilligen-Agentur bereits den 3500. EhrenamtsPass 2017 vor der 35. Oberschule. Lea Hermann heißt diesmal die glückliche und verdiente Empfängerin des besonderen Dokumentes.

Die 25jährige Medizinstudentin hat den RYL! Standort in Leipzig 2012 mitgegründet und ist seitdem im Verein aktiv: „Ich hatte damals von RYL! in Freiburg gehört und fand die Idee toll, einen Schüler individuell zu begleiten, konkret in seine Lebenswelt einzutauchen und so zu sehen, was Mentoring bewirken kann.“

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Der Aufbau des Standortes Leipzig erforderte neben dem Studium einiges an organisatorischem Aufwand, aber mittlerweile werden jährlich 15 Mentoring-Beziehungen gestiftet. „Ich freue mich immer über die tollen Geschichten, die daraus resultieren. Neben der Berufsorientierung, die RYL! bietet, finde ich auch das Kennenlernen verschiedener Lebenswelten super wichtig. Als Studierende sind wir noch näher dran an den Schülern als z.B. Lehrer und Eltern, und haben gleichzeitig in manchen Dingen aber auch eine andere Perspektive als die Schüler.“, sagt die engagierte Mentorin.

Mittlerweile gibt es über 50 ROCK YOUR LIFE! Standorte in Deutschland und der Schweiz.
Der Leipziger Verein hat etwa 40 Mitglieder und arbeitet bisher mit einer Partnerschule zusammen, der 35. Oberschule in Gohlis. „Wir treffen uns alle zwei Wochen im Organisationsteam, um Veranstaltungen zu organisieren, wie z.B. Ausflug ins Theater, Sommerfest, gemeinsames Kanu fahren oder Kletterpark. Es werden Neuigkeiten ausgetauscht sowie das Fundraising und die Mitgliederakquise geplant. Außerdem gibt es einmal im Monat einen Stammtisch für alle MentorInnen“, so Lea Hermann.

ROCK YOUR LIFE! ist ein Mentoringprogramm, das junge Menschen aus sozial benachteiligten Hintergründen beim erfolgreichen Start in ihre Zukunft unterstützt. Zu diesem Zweck stiften wir deutschlandweit Mentoring-Beziehungen zwischen Studierenden und Mittelschülern. ROCK YOUR LIFE! qualifiziert Studierende als Mentoren, die zwei Jahre lang je einen Schüler kontinuierlich, Eins-zu-Eins während der letzten beiden Schuljahre begleiten. Gemeinsam arbeiten Schüler und Studierende an den individuellen Zielen und Fähigkeiten des Schülers. Durch das Mentoring werden die Potentiale des Schülers gezielt gefördert und seine Eigeninitiative gestärkt. Zudem verbessern die Studierenden ihre sozialen Kompetenzen und werden für ihre gesellschaftliche Verantwortung sensibilisiert. Das Mentoring wird durch ein bundesweites Unternehmensnetzwerk ergänzt, das den Schülern den erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben ermöglicht und Unternehmen beim Finden motivierter Azubis hilft.

 

 

Integration für Jung und Alt erhält den 2000. EhrenamtsPass der Freiwilligen-Agentur Leipzig

Integrationsverein Leipzig – Brücke der Kulturen e. V.

Vom Puppentheater über einen Musiktreff für Kinder und Jugendliche bis zum Kinonachmittag für Seniorinnen und Senioren bietet das Portfolio des Integrationsvereins Leipzig für SpätaussiedlerInnen, Kontingentflüchtlinge und MigrantInnen viele Mitmachprojekte.

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Seit rund einem Jahrzehnt leisten die Ehrenamtlichen mit zahlreichen kulturellen Aktivitäten, aber auch beratend und ganz praktisch Hilfe zur Eingliederung von MigrantInnen in unsere Gesellschaft. So gehört auch eine Nähstube zum breiten Angebot für Neuankömmlinge und alle ehrenamtlich Engagierten. Viele fleißige Ehrenamtliche leiten und unterstützen die anspruchsvolle Vereinsarbeit, zu der auch die Herausgabe der bekannten Vereinszeitschrift MOCT (Most) zählt.

So fällt der 2000. EhrenamtsPass in diesem Jahr bereits im Januar verdient auf den Integrationsverein Leipzig – Brücke der Kulturen. Die Freiwilligen-Agentur überreichte ihn am Dienstag, 24.01.2017 um 12 Uhr in den Vereinsräumen an Herrn Mikhail Vachtchenko. Er ist seit 2006 ehrenamtlich als Manager für seinen Verein fast rund um die Uhr im Einsatz. Auch seine Tochter Diana, Jazzsängerin und Leipziger Stimme 2011, engagiert sich seitdem nicht nur musikalisch für die Brücke der Kulturen.


Die Brücke der Kulturen mit der längsten Spannweite allerdings reicht bis nach Leipzig im Ural, einem Kosakendorf in Asien, dessen Geschichte bis zur Völkerschlacht zurück reicht. Auf dieses Projekt ist Mikhail Vachtchenko besonders stolz, verrät er am Telefon.

Hier im Ural stellen sich die Leipziger Vereinsmitglieder aus Sachsen großen völkerverbindenden Herausforderungen und handfesten Bauvorhaben, die 2017 vor Ort im asiatischen Dorf Leipzig in einem Völkerfreundschaftsdenkmal von Michael Fischer-Art ihre erste Realisierung erreichen werden.

Wir freuen uns, dass 2017 insgesamt 40 Leipziger Unternehmen und Einrichtungen Vergünstigungen für Engagierte mit EhrenamtsPass anbieten. Interessierte Vereine, die ihren engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit dem EhrenamtsPass danken wollen, können den Pass noch in der Geschäftsstelle der Freiwilligen-Agentur beantragen. Der Pass gilt immer für das jeweilige Kalenderjahr.

 

Lindenauer Leichtathleten erhalten 3000. EhrenamtsPass

Im Nachgang der Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig freut es mich besonders, dass ich den 3000. EhrenamtsPass 2016 an einen Übungsleiter Leichtathletik übergeben konnte, sagt Birgit Höppner-Böhme, die diesen besonderen EhrenamtsPass am Dienstagnachmittag zum Training in der Turnhalle der Nachbarschaftsschule feierlich einem sichtlich überraschten Jens Lietzberg überreichte.

Die Abteilung Leichtathletik des SV Lindenau 1848 ist seit 2014 Talentstützpunkt des Landes Sachsen in der Leichtathletik, so Abteilungsleiter Thomas Uth. Die Jüngsten der ca. 100 Leichtathleten sind erst 5 Jahre alt. Die zehn Trainer decken ein Spektrum von der Kinderleichtathletik bis zur leistungssportlichen Ausbildung von Landes- und Bundeskadern ab.

Lindenauer Leichtathlet

Seit 4 Jahren gehört Jens Lietzberg, der 2016 den 3000. EhrenamtsPass erhält, diesem Trainerteam an. Er ist für das Training von 20 Mädchen und Jungen im Alter von 5-9 Jahren im Bereich Kinderleichtathletik verantwortlich und nimmt erfolgreich mit seiner Trainingsgruppe an Wettkämpfen auf Stadtebene teil. Sein Wunsch ist es, noch eine Weiterbildung in der Leichtathletik zu absolvieren, für die bisher aber die Zeit fehlte.

Als zweitältester Verein Deutschlands ist der SV Lindenau 1848 mit insgesamt rund 550 Mitgliedern der Traditionsverein des Leipziger Westens und bietet außer Leichtathletik ebenso Tennis, Tischtennis, Fußball, Gymnastik und Volleyball an. Insgesamt 45 ehrenamtlich Engagierte kommen beim SV Lindenau 1848 in den Genuss der Vergünstigungen durch den EhrenamtsPass 2016.

 

Feierliche EhrenamtsPass-Überreichungen 2014:

3000. EhrenamtsPass

Leipzig-Rekord erreicht: 3000. EhrenamtsPass übergeben

Am Samstag, 12.04.2014 überreichte die Freiwilligen-Agentur Leipzig erstmalig den 3000. EhrenamtsPass in Leipzig-Stahmeln. Damit sind schon im April dieses Jahres über einhundert Pässe mehr ausgestellt worden als im Jahr 2013.

3000 EAPv.l.n.r.: Birgit Höppner-Böhme (Geschäftsführerin FAL), Dr. Ulrike Zeitschel und Christian Scholz (Vizepräsident Sport)

Die glückliche Empfängerin des Rekord-EhrenamtsPasses, Frau Dr. Ulrike Zeitschel, ist als ehemalige Pressewartin und Gründungsmitglied inzwischen ehrenamtlich für den Rugby Club Leipzig e. V. im Fußballtraining tätig. Früher selbst als Rugby-Spielerin 15 Jahre aktiv in der Regionalliga und 1. Bundesliga für den Verein am Start, ist sie zudem Gründungsmitglied der Rugby Regionalliga Ost der Frauen und war Vertreterin des RCL bei den Regionalligasitzungen. Außerdem war Ulrike Zeitschel als Pressewart und Gründungsmitglied des Verbandes der Deutschen Rugbyfrauen (DRF) engagiert. Als 2. Vorsitzende des Rugby Verbandes Sachsen organisierte sie den Trainerlehrgang C-Lizenz an 5 Wochenenden. Ebenso präsentierte Frau Dr. Zeischel den Verband bei Ortsteilfesten.

Seit 1994 ist Ulrike Zeitschel ehrenamtlich im Sport tätig, damals noch bei der BSG Lok Leipzig-Wahren, heute nun für den RCL. So konnten wir dieser Top-Frau gleichzeitig und zu 20 Jahren Ehrenamt gratulieren! Natürlich ist Frau Dr. Zeitschel auch jetzt noch bei fast jedem Rugby-Spiel auf heimischem Platz dabei.

„Die Chance, dass der Zufallstreffer des 3000. Passes in einen Sportverein fällt, hat durch die zunehmenden Nominierungen der Sportvereine für den EhrenamtsPass in den letzten Jahren zugenommen", sagt Geschäftsführerin Birgit Höppner-Böhme und freute sich, am Samstag erstmalig ein Rugby-Spiel live zu erleben. Die Leipziger gewannen gegen Hamburg in einem spannenden Spiel bei strahlender Frühlingssonne. Eine fachkundige Spielbegleiterin hatte sie mit Frau Dr. Zeitschel in jedem Fall an der Seite.

Interessierte Vereine, die ihren engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit dem EhrenamtsPass danken wollen, können den Pass noch während des laufenden Jahres beantragen. Der Pass gilt immer für das jeweilige Kalenderjahr.

 

2000. EhrenamtsPass

Meilenstein! 2000. EhrenamtsPass erreicht

Erst vor einer reichlichen Woche hat die Freiwilligen-Agentur Leipzig den 1000. EhrenamtsPass überreichen können, und schon am morgigen Donnerstag folgt der 2000. EhrenamtsPass! Erhalten wird ihn diesmal eine engagierte Ehrenamtliche zur Mitgliederversammlung der Deutsch-Griechische-Gesellschaft Griechenhaus Leipzig e. V.

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Mit der Nominierung nutzt der Verein eine attraktive Form der Anerkennung für seine ehrenamtlich Engagierten, die nun bei 35 Unternehmen und Einrichtungen in der Stadt Leipzig Vergünstigungen in Anspruch nehmen können. Frau Eleni Vafiadu hat sich diese Wertschätzung eigentlich doppelt verdient, einmal als Gründungs- und Vorstandsmitglied im Griechenhaus und zum anderen als Vorstandsmitglied der Griechischen Gemeinde Leipzig.

Schon seit den 90er Jahren ist sie mit großem Engagement in der griechischen Tanzgruppe dabei, die sozusagen die Keimzelle des Vereins war, der 2003 gegründet wurde. Als Vorstandsmitglied regelt Frau Vafiadu sehr zuverlässig auch die Finanzen des Vereins seit dessen Gründung. Kontaktfreudig und sozial kompetent hält sie außerdem die Verbindung zum Verein der Griechen in Leipzig, der Griechischen Gemeinde.

„Das alles ist umso bemerkenswerter, wenn man weiß, dass Frau Vafiadu neben ihrer beruflichen Tätigkeit ihre beiden Töchter überwiegend allein erzogen hat." findet Geschäftsführerin Birgit Höppner-Böhme.

Wir freuen uns, wenn interessierte Vereine, die ihren engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit dem EhrenamtsPass danken wollen, den Pass noch während des laufenden Jahres beantragen. Der Pass gilt immer für das jeweilige Kalenderjahr. Das Antragsformular sowie die Nominierungsvoraussetzungen finden Sie unter www.freiwilligen-agentur-leipzig.de.

 

1000. EhrenamtsPass

1000. EhrenamtsPass wurde am 5.2.2014 feierlich überreicht

Im elften Jahr können gemeinnützige Vereine und Organisationen für Ihre engagierten Freiwilligen den EhrenamtsPass bei der Freiwilligen-Agentur Leipzig beantragen. 2013 konnten insgesamt 2889 der Pässe für engagierte Ehrenamtliche ausgegeben werden.
35 Kooperationspartner und die Sparkasse Leipzig ermöglichen 2014 diese Art der Anerkennung für kontinuierliche ehrenamtliche Tätigkeit.

Seit Jahresbeginn konnte schon der 1000. EhrenamtsPass ausgestellt werden. Ein Novum ist dieses Jahr, dass der 1000. EhrenamtsPass an einen Verein fällt, der zugleich seit 2013 auch Kooperationspartner des EhrenamtsPasses ist - der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrradclub) Leipzig e. V.

So kann die Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur Leipzig zur Mitgliederversammlung des Vereins am 05.02.2014 den 1000. EhrenamtsPass an Frau Marianne Ramson überreichen. Sie ist schon seit 1992 Mitglied im ADFC. Im Jahre1994 nahm Frau Ramson eine aktive Rolle im Vorstand des Vereines ein. Der Hauptschwerpunkt Ihres ehrenamtlichen Engagements liegt in der Mitgliederbetreuung. Seit Anfang 2013 wirkt Sie zudem in der Arbeitsgruppe Verkehr des ADFC mit. „Damit hat der Zufall eine langjährig aktive Ehrenamtliche ausgewählt, die sich besondere Aufmerksamkeit verdient hat." findet Geschäftsführerin Birgit Höppner-Böhme.

Interessierte Vereine, die ihren engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit dem EhrenamtsPass danken wollen, können den Pass noch während des laufenden Jahres beantragen. Der Pass gilt immer für das jeweilige Kalenderjahr. Das Antragsformular sowie die Nominierungsvoraussetzungen finden Sie unter www.freiwilligen-agentur-leipzig.de.

 

1000. EhrenamtsPass

Feierliche EhrenamtsPass-Überreichungen 2013:

Die Freiwilligen-Agentur Leipzig überreichte am 30.01.13 den 1000. EhrenamtsPass an Frau Doris Poerschke vom Diakonischen Werk Innere Mission Leipzig e.V. Seit mittlerweile acht Jahren engagiert sich Frau Poerschke ehrenamtlich im Besuchs- und Begleitdienst für Menschen mit Behinderung und betreut insbesondere eine alte Dame.

Uebergabe 1000 EAPv.l.n.r.: Frau Hanske (Besuchs- und Begleitdienst Diakonie), Frau Poerschke, Frau Knötzsch (stellv. Vorstandsvorsitzende der Freiwilligen-Agentur Leipzig)


Seit 2004 können gemeinnützige Vereine für Ehrenamtliche, die bei ihnen besonders aktiv sind, diese Anerkennung bei der Freiwilligen-Agentur beantragen. Mit dem EhrenamtsPass erhält man bei 31 Leipziger Sponsoren attraktive Vergünstigungen. Auch die Diakonie nominierte - neben Frau Poerschke - dieses Jahr wieder über 120 ehrenamtlich Tätige für diese Auszeichnung.

„Wir freuen uns, dass wir bereits Ende Januar 2013 den 1000. EhrenamtsPass überreichen können“ erklärt Frau Petra Knötzsch, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Freiwilligen-Agentur Leipzig. „Denn wer sich freiwillig für das Gemeinwohl engagiert, anderen Menschen hilft, trägt dazu bei, unser Leben in Leipzig zu bereichern, freundlicher, gemeinschaftlicher und lebenswerter zu gestalten“.

Interessierte Vereine, die ihren engagierten Helferinnen und Helfern mit dem EhrenamtsPass danken wollen, können den Pass auch noch während des laufenden Jahres beantragen.

 

2000. EhrenamtsPass

EhrenamtsPass rekordverdächtig

Ende Februar wurde der 2000. EhrenamtsPass des Jahres von der Freiwilligen-Agentur Leipzig an Ludwig Geigenmüller feierlich überreicht. Als junger Übungsleiter im Fußball ist er wie viele seiner Sportkollegen und -kolleginnen ehrenamtlich stark bei SV Lipsia 93 engagiert.

Die SV Lipsia 93 ist der älteste sächsische Fußballverein und feierte am 1. Februar 2013 sein 120-jähriges Bestehen. Damit ist ehrenamtliches Engagement im Verein eine schon sehr lange gelebte Tradition. Das Engagement, die Sportbegeisterung der ehrenamtlichen Übungsleiter/-innen, Mannschaftsleiter/-innen, Schiedsrichter/-innen und Vereinsverantwortlichen konzentriert sich bei dem Familienverein SV Lipsia 93 in besonderer Weise auf Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Von den rund 200 Vereinsmitgliedern sind etwa 150 Kinder und Jugendliche, die damit im Verein eine zweite Heimat finden. Wir sagen mit dem EhrenamtsPass den fleißigen Helfern Danke, denn besonders der Sport braucht das Ehrenamt! Es ist unverzichtbar, unersetzlich und auch unbezahlbar.

Deshalb nominieren immer mehr Vereine ihre Ehrenamtlichen für den EhrenamtsPass. Die aktuelle Zahl von derzeit 2840 ausgestellten Pässen lässt den angestrebten Rekord von 3000 Nominierungen in diesem Jahr in greifbare Nähe rücken.

DSC07124Der Ehrenamtliche Ludwig Geigenmüller (mitte) und die stellvertretende Vereinsvorsitzende der Freiwilligen-Agentur Leipzig, Petra Knötzsch (rechts)

 

1000. EhrenamtsPass

Feierliche EhrenamtsPass-Überreichungen 2012:

Sichtlich überrascht und freudig bewegt, nahm Frau Johanna Beurich unter dem Beifall der etwa 100 Teilnehmenden den besonderen Ehrenamts-Pass der Freiwilligen-Agentur Leipzig entgegen. Seit 1987 ist die zierliche Frau, die früher eine Drogerie betrieb, vielfältig ehrenamtlich in ihrer Kirchgemeinde engagiert. Sie besucht Seniorinnen und Senioren zu ihren Geburtstagen, sie betreut von Mai bis September jeden Donnerstagnachmittag die „Offene Michaeliskirche“. Im „Fröhlichen Seniorenkreis“ ist sie fast die Älteste, aber trotzdem eine der Aktivsten. Egal, ob es darum geht, den Kuchen zu schneiden, Kaffee nachzuschenken oder das Geschirr zu spülen – Frau Beurich fühlt sich für alles, was zum Gelingen eines solchen Nachmittags erforderlich und notwendig ist, mitverantwortlich und sieht sofort, wenn Mithilfe nötig ist. Ganz selbstverständlich steht Sie jederzeit zur Verfügung.

Die Geschäftsführerin der Freiwilligen Agentur, Frau Birgit Höppner-Böhme und der Vorstandsvorsitzende, Herr Rolf Mörchel, gratulierten herzlich und überreichten den 1000. Ehrenamts-Pass an diese überdurchschnittlich engagierte Frau. Als wir in einem ersten Kontakt mit der Gemeindeleitung Frau Beurich als 1.000. Inhaberin des Ehrenamts-Passes vorstellten, um etwas über Frau Beurich in Erfahrung zu bringen, war der erste Kommentar: „Da hat es ja die Richtige getroffen!“

Die Verleihung fand in einem festlichen Rahmen statt. Jedes Jahr im Januar kochen die wenigen Hauptamtlichen für die vielen Ehrenamtlichen ihrer Kirchgemeinde. Es ist ein kleines Dankeschön für das beständige und die Gemeinde am Leben erhaltende ehrenamtliche Engagement der vielen Hände und Köpfe. Das würdigte Pfarrer Günther zwischen den Menüs immer wieder.

 

2000. EhrenamtsPass

„Mich hat von Anfang an bewegt, in meinem Stadtteil Lindenau etwas zu verändern. Möglichst von unten sollte es kommen, möglichst zusammen mit Gleichgesinnten, so dass wir diesen Stadtteilladen aufgebaut haben“, berichtet Conrad Jackisch.

Auf dem Foto von links nach rechts: Frau Höppner-Böhme (Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur Leipzig), Herr Jackisch, Frau Koch (vom Verein Casablanca e.V.)

2008 mit 15 Mitgliedern gegründet, die alle ehrenamtlich tätig sind, ist dem Verein die soziale Stadtteilarbeit besonders wichtig. „Unsere Josephstraße 12 ist ein Ort, an dem sich viele unterschiedliche Menschen und Gruppen treffen – angefangen mit einem Kindercafé, über wöchentliche Erwerbslosenhilfe, Kneipenabende bis hin zu Chorproben. Und dem „Essen für alle“, das immer montags stattfindet und wo wir zusammen kochen“, berichtet Sarah Moldenhauer, Mitglied des Vorstandes. „Wir haben auch diese Räumlichkeiten in unserem selbstorganisierten Haus, das wir erworben haben, saniert. Wobei noch eine Menge zu tun ist. Viele Menschen haben hier unentgeltlich mitgeholfen. Alles hätten wir ohne ehrenamtliches Engagement überhaupt nicht an Angriff nehmen können. Insofern freue ich mich sehr über diesen besonderen Ehrenamts-Pass für Conrad Jackisch.

„Viele Leute haben uns für verrückt erklärt, in Lindenau einen solchen nichtkommerziellen Raum aufzubauen. Nach drei Jahren das Ergebnis zu sehen – auch wenn wir ja noch nicht fertig sind – ist schon eine große Bestätigung“, so der Geoökologe weiter, der derzeit promoviert.

Casablanca e.V. steht für ein Modell der Stadtteilarbeit, das sehr bewußt einen nichtkommerziellen Weg beschreitet. Die Räumlichkeiten können von Interessierten und Gruppen ohne Geld genutzt werden, die sich stattdessen anderweitig einbringen. In der dritten Etage des Hauses in der Josephstraße ist eine WG beheimatet, die im Verein mitarbeitet.